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Grundsätze

Erstellt: Donnerstag, 11. September 2008 Zuletzt aktualisiert: Sonntag, 10. Juli 2016 Veröffentlicht: Donnerstag, 11. September 2008 Geschrieben von Super User

Grundsätze

Grundsätze des Corps Das Netzwerk "Freundschaft"

Nach dem Musketier-Prinzip gilt im Corps "einer für alle, alle für einen". Die Mitglieder eines Corps bilden ein Netzwerk von freundschaftlichen Beziehungen: Innerhalb eines Corps, im SC, im Altherrenverband WVAG / VAC, im regionalen öWVAC / AHSC. Freundschaft bedeutet gegenseitige Hilfestellung in guten wie auch in schlechten Zeiten.

Leistungsprinzip anerkennen

Wir leben in einer Leistungsgesellschaft. Leistung ist Voraussetzung für Erfolg, Erfolg bedeutet gesellschaftliche Anerkennung. Corps-Studenten streben nach Erfolg.
Mitglied in einem Corps zu sein setzt voraus, sich unter erfolgreichen Studierenden zu befinden. Niemand möchte bei Erfolglosen Mitglied sein. Gegenseitige Unterstützung erleichtert den Erfolg

Funktions-Elite darstellen

Der Corps-Student gehört nicht zu einer durch Herkunft, Stand oder Zugehörigkeit zu einer Gruppe geprägten Wertelite Er schöpft daher aus der Zugehörigkeit zum Corps kein elitäres Bewusstsein.
Vielmehr vermittelt das Corps seinen Angehörigen Eigenschaften, die sie befähigen, wesentliche Funktionen und verantwortungsvolle Aufgaben in der Gesellschaft zu übernehmen. Damit erstrebt ein Corps Zugehörigkeit zur verantwortlichen Funktionselite, ahne dass das Corps Einfluss auf Art und Richtung der Funktion nimmt. Zu diesen Eigenschaften gehören eine faire Gesinnung, Pflicht- und Verantwortungsbewusstsein, sicheres Auftreten (nec temere - nec timide), Rücksicht auf soziale Belange, sowie Engagement für die Interessen anderer und Respekt gegenüber Andersdenkenden. Die Corps-¬Angehörigen leisten sich gegenseitig Lebenshilfe und bieten für Beruf und private Problemstellungen ein Netzwerk.

Erziehung annehmen und Erfahrungen weitergeben

Die Erziehung, die das Corps seinen Mitgliedern gibt, besteht in Respekt / Achtung gegenüber Andersdenkenden und zu demokratischem Verhalten
  • in der Fuchsen-Stunde
  • auf dem Fechtboden / beim Mensurfechten
  • auf der Kneipe
  • bei den übrigen Corpsveranstaltungen
  • durch den Leibburschen

Tradition wahren,

Vor dem Corps-Convent (CC), dem Beschlussorgan der studierenden und aktiven Mitglieder bzw. den anderen Conventen des Corps sind alle Corpsmitglieder gleich, wie auch alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind. Die Corps verstehen Tradition in dem Sinne des von Moltke geprägten Wortes:
"Tradition heißt, an der Spitze des Fortschritts zu marschieren". Dabei überlassen wir die Definition dessen, was fortschrittlich ("progressiv") ist, nicht etwa politischen Gruppen, für die alles das progressiv ist, was im Sinne der Verwirklichung ihrer Ziele ist.
Auch die aktiven und studierenden Corpsmitglieder achten und bewahren die kulturellen Traditionen des Corps und sein Brauchtum.

Demokratischer Pluralismus

Eine wichtige Tradition in den Corps ist die Achtung des demokratischen Pluralismus. Die Aktiven des Corps unterwerfen sich demokratischen Mehrheitsentscheidungen. Sie verwahren sich dagegen, dass Minderheiten einer Gruppe ihren Willen durch Gewalt aufzwingen. 

Nivellierung vermeiden

Corps sind gegen eine Nivellierung und Gleichmacherei von Menschen, soweit sie sich vornehmlich auf das Herabziehen von Spitzen auf ein allgemeines Niveau beschränken und vertreten die Auffassung, dass eine Niveauangleichung nur durch Anheben (Hochziehen) erstrebenswert ist. In diesem Sinne will auch das Corps persönlichkeitsbildend und leistungsfördernd wirken.

Ehrauffassung

Ein Corpsstudent versteht den Begriff Ehre als Wahrhaftigkeitsstreben und Wahrheits-Verhalten Wenn ein Corpsmitglied sich äußert, hat die Aussage der Wahrheit zu entsprechen oder er schweigt bzw. lehnt eine Aussage ab. Auch diplomatisches Verhalten kann erforderlich sein. Dadurch wird Vertrauen und Zuverlässigkeit bewirkt.
Es ergibt sich die Notwendigkeit, den Begriff "Angriff auf die Ehre" einer Person des Corps zu erläutern. Ein Angriff auf die Ehre beinhaltet z. B. das Leugnen wahrheitsgemäßer Aussagen. Die Mensur ist nicht geeignet, in Ehrenangelegenheiten eine Entscheidung herbeizuführen.

Mensuren fechten

Corps bejahen die Mensur als Mittel zur Erziehung zu Fairness und Selbstbeherrschung, Mittel zur Förderung des Gemeinschaftsbewusstseins und als Zeichen der Einsatzbereitschaft des Corpsangehörigen. Die Bereitschaft, Mensuren zu fechten, erfordert von jedem die gleiche Anstrengung und Überwindung.
Wir betreiben akademisches Fechten, nicht Schlagen. Wir sind daher auch keine schlagenden Verbindungen, sondern fechtende Verbindungen.

Reformbereitschaft zeigen

Reform-Bereitschaft bedeutet, "Mut zum Infragestellen von Gegebenheiten", Mut zur Bereitschaft Verbesserungen zu planen und durchzuführen, auch wenn Pionier-Verhalten / Risiko-Verhalten damit verbunden sein könnte.
Sie bedeutet Einsatzbereitschaft und das Risiko, auch Fehler zu machen.
Ein Trugschluss ist zu sagen" "Wer nichts tut, macht keinen Fehler" Er macht nämlich den größten!

Corps-Geist wahren

Corpsgeist ist die Ausstrahlung einer Atmosphäre beim gegenseitigen Umgang innerhalb des Corps. Es bedingt Zusammenhalt in kritischen Situationen, es bedeutet Fröhlichkeit / Geselligkeit in positivem Klima.
Es bedeutet "Ordnung" zu halten, um ein höheres Ziel zu erreichen. Es bedeutet Respekt vor Ideen und Verhalten anderer zu bewahren.
Respekt = Hochachtung bedeutet mehr als das bedauerlicherweise sehr abgenutzte Wort "Toleranz" = ertragen, erdulden (lat.) anderer. 

Lebensbund-Prinzip

Der Fuchs gehört mit seiner Acception zum äußeren Mitgliederverband, sozusagen
  • Eine Probe-Mitgliedschaft, bei der ein Austritt unkompliziert ist
  • Eine strenge Prüfzeit für die Eignung als späteres Mitglied
Mit der Rezeption wird er in unseren inneren Kreis als Mitglied aufgenommen und bleibt dies lebenslang. Ausnahmen: Kriminelles Verhalten, Corpsschädigender Ruf in der Öffentlichkeit.

Gesellschafts-Elite-Prinzip?

Eine Funktionselite darzustellen, bedeutet etwas Ausgezeichnetes, besonders Hervorragendes.
Corps-Mitglieder bezeichnen sich nicht selbst als Elite, streben aber elitäre Ziele an und vertreten nach außen den gesellschaftlichen Status sehr selbstbewusst und verhalten sich vorbildlich
Selbstbewusstsein ist eine maßgebliche Eigenschaft für privaten und beruflichen Erfolg.
Selbstbewusstsein ist gesund und natürlich, darf aber nie In Arroganz und Überheblichkeit ausarten, die mit Dummheit einhergehen.
Wir sind selbstbewusst und uns bewusst:
  • Unser Corps ist etwas Besonders.
  • Unser Corps strebt an, ein besonderer Studentenbund zu sein.
  • Unsere Corps-Mitglieder bemühen sich, ein besonders leistungsfähiger Bund zu sein.
Unser Corps ist bestrebt, eine besonders gute Atmosphäre von Freundschaft und Geselligkeit zu pflegen. Krisen gibt es immer und überall einmal, auch bei uns, zum Glück als Ausnahme und temporär. Zugriffe: 3603